Weihnachten in Rumänien
Kreuzworträtsel

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Weihnachten in Rumänien

Ich möchte euch heute etwas über Rumänien erzählen und wie wir dort Weihnachten feiern. Rumänien liegt in Europa. Ich bin im Nordwesten von Rumänien geboren, in Zalau, habe aber im Südosten von Rumänien gewohnt, in Constanta – auf Deutsch heißt die Stadt Konstanza. Ich habe bei meinen Großeltern gelebt und mit ihnen auch die Weihnachtsfeste gefeiert.

Konstanza liegt am Schwarzen Meer. Deshalb kommen jedes Jahr im Sommer viele Touristen zum Baden an die Küste. Die Strände heißen zum Beispiel Jupiter, Venus oder Neptun. Konstanza hat ca. 350 000 Einwohner und ist nach der Hauptstadt Bukarest die zweitgrößte Stadt in Rumänien. In Konstanza schneit es sehr selten und sehr wenig, aber an meinem Geburtstag – 2 Tage vor Weihnachten - hat es immer geschneit.

In Rumänien zur Weihnachtszeit gehen die Kinder - sie heißen bei uns Colindatori - von Haus zu Haus, singen Weihnachtslieder, sagen Gedichte auf und wünschen alles Gute für Weihnachten und das Neue Jahr. Dafür werden sie belohnt mit Geld und manchmal mit Kuchen. Auf dem Land ziehen die Kinder dazu traditionelle Trachtenkleidung an, singen auch Lieder oder sagen Gedichte in ihrer Mundart auf.

Der Weihnachtsbaum wird in Rumänien genau wie in Deutschland geschmückt. Jeder legt die Geschenke für die Familie unter den Baum. Wir wünschen uns „Craciun Fericit“, das heißt „Frohe Weihnachten“.

An Weihnachten wird bei uns gemeinsam gegessen. Das beginnt mit einem Frühstück. Es gibt gefüllte Eier und Kuchen. Meine Großeltern bereiten das Mittagessen zu. Das traditionelle Weihnachtsessen in Rumänien ist sarmale, das sind Kohlrouladen. In Krautblätter wird Hackfleisch eingewickelt und gekocht. Das essen wir als Vorspeise. Als Hauptgericht gibt es dann Braten, Püree und Gemüse.

Als Dessert essen wir Kuchen, z.B. „Schneeweiß“, das ist ein kleiner, weißer Kuchen aus Honig oder Cosonac, das ist ein Hefezopf mit Rosinen und Kakaopulver.

Die Familie ist den ganzen Tag zusammen. Es wird gekocht, gegessen, wir hören Opas Weihnachtsschallplatten oder sehen fern.

Sabina