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Geschichte der Volksschulen Penzbergs

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Die Rektoren der Haupt- und Mittelschule Penzberg


  • Bevor es auf dem heutigen Penzberger Stadtgebiet überhaupt eine eigene Schule gab, mussten die Kinder, je nach Ortsteil, vier verschiedene Schulen in benachbarten Ortschaften besuchen, nämlich in Antdorf, Bichl, Sindelsdorf und Iffeldorf.
  • Schulhaus in Nantesbuch
    1805

  • Die Bauern von Nantesbuch und Promberg errichteten - fast nur aus eigenen Mitteln - für ihre 67 schulpflichtigen Kinder das erste Schulgebäude auf Penzberger Flur. Sie gingen mit Pater Innocentius Ladurner vom Kloster Benediktbeuern einen Vertrag ein, damit dieser ihnen den Gottesdienst und den Schulunterricht hielt.
  • Der Ortsteil Penzberg bestand seinerzeit nur aus drei Bauernhöfen. Die Bevölkerungszahl "Penzbergs" stieg bis Mitte des 19. Jahrhunderts erheblich an, da die Kohlevorkommen immer intensiver abgebaut wurden.
  • Schulhaus "Hinter der Sortierung"
    1871

  • Es erfolgte die Errichtung des Schulgebäudes auf dem Bergwerksgelände "Hinter der Sortierung", in erster Linie finanziert durch die Oberbayerische Aktiengesellschaft für Kohlenbergbau. Die Schule war zunächst nur für Bergarbeiterkinder zugänglich.
  • Die Schülerzahl stieg innerhalb kürzester Zeit so stark an, dass der erste Lehrer, Georg Wildauer, bald 140 Werktags- und 25 Feiertagsschüler unterrichten musste. Eine Öffnung der Schule für alle Bevölkerungsschichten erfolgte erst nach einigen Jahren
  • "Knabenschulhaus"
    1877

  • Inmitten der "Kolonie Penzberg" wurde das "Knabenschulhaus" durch das Bergwerk erbaut. Sechs große Klassenräume und einige Wohnungen für die Lehrer befanden sich darin.
  • Die Schülerzahl wuchs bis zum Jahre 1893 auf die stattliche Zahl von 553 an.. Sie wurden damals von nur 5 Lehrkräften unterrichtet. Die Räume genügten nicht mehr.
  • "Mädchenschulhaus"
    1900

  • Die Oberbayerische Aktiengesellschaft für Kohlenbergbau entschloss sich ein drittes Schulhaus zu bauen - das "Mädchenschulhaus" - und zwar mit acht Klassenräumen und mehreren Wohnungen.
  • In der Folgezeit, die außerdem noch das Leid zweier Weltkriege mit sich brachte, spielte sich das Penzberger Schulleben in drei Schulhäusern ab: In Nantesbuch, in der Knaben- und in der Mädchenschule.
    Zeiten des Hochbetriebes waren die Jahre 1910 (1048 Schüler bei 14 Lehrkräften) und 1951 (1211 Schüler bei 27 Lehrkräften).
  • 1947

  • Aus der bisherigen allgemeinen Volksschule wurde die "Evangelische Volksschule" ausgegliedert.
  • 1950

  • Die katholischen Kinder wurden entweder der "Kath. Knabenschule" oder der "Kath. Mädchenschule" zugewiesen.
  • 1955

  • Zusätzlich zu den bestehenden Konfessionsschulen wurde die "Christliche Gemeinschaftsschule" errichtet. Die Erziehungsberechtigten durften die Schulart für ihr Kind auswählen.
  • Die Vielfalt der Schulen und die hohe Schülerzahl machten eine räumliche Erweiterung nötig. Es ging Schlag auf Schlag.
  • Zentralschulanlage / 1. Bauabschnitt
    1956

  • Fertigstellung des 1. Bauabschnittes der neuen Zentralschulanlage, des Pavillonbaus, mit 10 Klassenzimmern und einigen Verwaltungsräumen.
  • Zentralschulanlage / 2. Bauabschnitt
    1960

  • Einweihungsfeier des 2. Bauabschnittes: Ein unterkellerter Hochbau mit 12 Klassenzimmern.
  • Zentralschulanlage / 3. Bauabschnitt
    1961

  • In den beiden neu errichteten Schulturnhallen konnte der Betrieb aufgenommen werden.
    Baukosten der gesamten Anlage bisher: 2,18 Millionen Mark.
  • Zentralschulanlage / 4. Bauabschnitt
    1967

  • Der letzte Bauabschnitt der Zentralschulanlage, ein weiterer Hochbau, wurde fertiggestellt.
  • 1967

  • Im Vorjahr ging zunächst die evangelische Schule in die Gemeinschaftsschule über. Nun verschmolzen  Knaben- und Mädchenschule zur "Katholischen Bekenntnisschule".
  • 1968

  • Die älteste Penzberger Schule in Nantesbuch wurde aufgelöst.
  • 1969

  • Im Zuge der Schulreform wurde eine 9. Jahrgangsstufe eingeführt. Die Volksschulen wurden organisatorisch in Grund- und Hauptschulen (bzw. Teilhauptschulen) gegliedert.
    Für Penzberg bedeutete dies die Entstehung zweier selbstständiger Volksschulen: Grundschule und Hauptschule.
  • Eine Neubildung der Schulsprengel fand statt. Jetzt besuchten Kinder der umliegenden Ortschaften Sindelsdorf, z.T. aus Antdorf, Iffeldorf, ja sogar aus Seeshaupt die Penzberger Volksschulen.
  • 1977

  • Namensänderung der Penzberger Volksschulen: "Bürgermeister-Prandl-Volksschule" Grundschule bzw. Hauptschule.
  • Erweiterungsbau
    1984

  • Der notwendige Um- und Erweiterungsbau an der Bürgermeister-Prandl-Volksschule wurde eingeweiht. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 8 Millionen Mark.
  • 1995

  • Da die Grundschule in der Zwischenzeit aus allen Nähten platzte, wurde begonnen, eine weitere Grundschule "An der Birkenstraße" zu errichten.
  • Grundschule an der Birkenstraße
    1996

  • Fertigstellung der zweiten Penzberger Grundschule.
    1996/97 fand das erste Schuljahr in der Grundschule an der Birkenstraße statt.
  • Anbau zweier "Module"
    2008

  • Der Ausbau des Ganztagsklassenangebots machte die Einrichtung einer Mensa notwendig. Im Februar 2008 wurden an den "Neubau" zwei Module in Form von Beton-Containern angedockt. Das untere dient als Speisesaal, das obere enthält ein Klassenzimmer mit abgetrenntem Gruppenraum und kann später auch als weiterer Speisesaal genutzt werden. Kosten für die Stadt: ca. 625 000 Euro.
  • Aufstockung des "Altbaus"
    2009

  • Im Jahre 2009 wurden die aufwändigen Arbeiten zur Aufstockung des Altbautraktes abgeschlossen. Die offizielle Einweihung fand allerdings erst am 3. März 2010 statt. Die neue dritte Etage kostete ca. 2,3 Millionen Euro und dient vor allem dem durch die Einführung geschlossener Ganztagsklassen gestiegenen Platzbedarf.
  • 2010

  • Namensänderung: Ab dem Schuljahr 2010/11 heißt die bisherige "Bürgermeister-Prandl-Volksschule Hauptschule Penzberg" "Bürgermeister-Prandl-Mittelschule Penzberg"
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    Die Schulleiter der Haupt- bzw. Mittelschule Penzberg

     

    Rektor Hirt

    1969 - 1978

    Siegfried Hirt


    1978 - 1982

    Alois Kremhiller

    Rektor Kremhiller


    Rektor Schroth

    1982 - 2003

    Robert Schroth


    2003 - 2009

    Gerhard Kraus

    Rektor Kraus


    Rektorin Retzer-Brabetz

    seit 2009

    Marianne
    Retzer-Brabetz

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